[U25] Dresden sucht Dich!

[U25] Dresden sucht wieder ehrenamtliche Peerberater*innen, die unseren Ratsuchenden in (suizidalen) Krisen zur Seite stehen. Unser Ziel ist es, junge Menschen in suizidalen Krisen zu unterstützen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Dafür brauchen wir dein Engagement! Auch in diesem Jahr starten wir eine Ausbildungsrunde zum*r ehrenamtlichen Peerberater*in bei [U25] Dresden. Diese wird voraussichtlich im April 2026 beginnen.

Die Ausbildung zum*r Peerberater*in umfasst zehn Termine, die im Zeitraum April bis Juni 2026, die beim Dresdner Caritasverband in der Canalettostraße 10 sowie digital durchgeführt werden. Es werden keine Kosten erhoben.

In den Seminaren werdet ihr befähigt, Krisen zu begleiten und online per Email zu beraten. Ihr erlernt dabei Methoden der Mailberatung, setzt euch in Gruppen mit eigenen Krisenerfahrungen auseinander und erhaltet außerdem Einblicke in für die Arbeit relevante psychische Krankheitsbilder. Jede*r Teilnehmer*in bekommt zum Abschluss des Kurses ein Zertifikat ausgehändigt. Nach der Ausbildung werdet ihr als Peers andere Jugendliche per Helpmail begleiten.

Das hauptamtliche Team von [U25] Dresden leitet euch bei der Onlineberatung an. Teamtreffen, in denen ihr euch mit den anderen Ehrenamtlichen austauschen und gegenseitig unterstützen könnt, finden regelmäßig (1x/Woche) statt.

Wenn ihr Interesse an einem Ehrenamt bei [U25] Dresden habt und zwischen 16 und 24 Jahren alt seid, dann meldet euch gern per Mail an u25@caritas-dresden.de!

[U25] Dresden zu Besuch beim Sachsensofa

Am 06. März fand in Arnsdorf das Sachsensofa zum Thema „Für das Leben? – Das Sachsensofa zur Suizidprävention“ statt. Das Sachsensofa reist durch das Bundesland und bringt Personen des öffentlichen Lebens ins Gespräch mit den Menschen vor Ort. Zum Thema Suizidprävention tauschten sich Bundestagesabgeordneter Lars  Rohwer, Professorin Dr. Ute Lewitzka und Brigitte Mothes, Gründerin mehrerer Selbsthilfegruppen mit dem Moderator*innenteam und dem anwesenden Publikum aus.

Auch [U25] Dresden war zu Gast und bekam im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit, einen kleinen Einblick in die Arbeit des Projektes und die Themen der Betroffenen zu geben. Außerdem wurden wir gefragt, was Suizidprävention voranbringen könnte. Unsere Antwort war Entstigmatisierung. Um Betroffene zu unterstützen kann es bereits hilfreich sein, das Thema Suizidalität zuzulassen. Dafür ist eine möglich frühzeitige Aufklärung notwendig – Ein Gespräch kann Leben retten! Wir sind dankbar, dass das Sachsensofa in Arnsdorf genau dazu beitragen konnte. Wir freuen uns, dass ein so reger Austausch zum Thema stattgefunden hat und ganz viele engagierte Personen aus den verschiedensten Bereichen zu Wort kommen konnten.

Wir bedanken uns bei den Organisator*innen des Sachsensofas ganz herzlich für die Einladung!

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