Welttag der Suizidprävention 2024 – [U25] Dresden in der Schauburg zu Gast

Zum Weltsuizidpräventionstag 2024 zeigte [U25] den Film in der Schauburg Dresden. Dank der Förderung des Bonifatiuswerks sowie des BMFSFJ konnten wir Eintritt frei& Popcorn inklusive einen angenehmen Diskussionsrahmen schaffen, um uns über unsere Arbeit und die dazu aufkommenden Fragen auszutauschen.

Der 2009 entstandene Film „Hallo Jule ich lebe noch“(Umbreitfilm) dokumentiert das Thema Suizidalität bei Jugendlichen anhand einer [U25] Beratung. Über viele Monate wird der [U25] Mailverlauf von Anna und Jule begleitet. Anna als Klientin, Jule als [U25] Peerberaterin.

Die Fragen, die vom Publikum nach dem Film anonym eingereicht wurden, beschäftigten sich v.a. mit der wahrgenommenen Belastung der Ehrenamtlichen. Viel Interesse und Respekt für die Reife der Peers schafften ihre Antworten zum Thema Selbstfürsorge, Abgrenzung und ihre Sichtweisen auf ihre Rolle als Berater:innen. Ebenfalls positiv wertgeschätzt wurden die Einblicke in die qualitätssichernde Arbeit der Hauptamtlichen, welche Ausbildung und Supervison der Ehrenamtlichen so gestalten, dass eine gute Begleitung für Klient:innen und auch Peerberater:innen sichergestellt werden kann.

Die Bundesfinanzierung des Projekts endet 2024. Eine Weiterfinanzierung ist trotz beschlossenem Suizidpräventionsgesetz nicht sicher.  Die Landesfinanzierung für das Angebot von entstigmatisierenden Suizidpräventionsworkshops an sächsischen Schulen (Projekt [AUSWEG]LOS) ist ebenfalls nicht sicher.

Floating Button